Morgenrot, Tempo 30 und Zugriff (20.3. Chemiefabrik Dresden)

Gepostet als Aktuelles,Fotos,Konzertberichte,Videoclips am Sonntag 28 März 2010 um 19:34

Angekündigt wurde der Konzertabend in der Chemiefabrik in Dresden mit der Band COR als Headliner. Da aber der Sänger Friedemann, aufgrund einer Kehlkopfentzündung keinen Ton mehr heraus bekam, mussten sie kurz vorher absagen. Sowas ist natürlich sehr schade, aber vielleicht wird es auch hohne die angesagte Hauptband noch ein toller Abend.

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Den Anfang machten dann gegen 22.30 die Saalfelder MORGENROT. Die Chemiefabrik war leider nicht allzusehr gefüllt, aber die Leute, die vor der Bühne standen, wussten die musikalischen Darbietungen auf der Bühne zu schätzen.

Neben “Planet der Lügen” wusste vor allem “Saufbrüder” zu überzeugen und es gab auch dieses mal wieder eine Runde Kümmerling von der Band spendiert. Daumen hoch dafür. Soundmäßig war der Gig ebefalls in Ordnung, kein dumpfes Gewummer, sondern halbwegs klarer Sound. “Bundessozialkritik” (als weitere Zugabe nach “Omnia Differunt”) kam bei dem sehr Punk bezogenem Publikum natürlich sehr gut an.

Als zweite Band des Abends machten sich nun TEMPO 30 aus Berlin bereit. Nun gibt es ja gefühlt bereits dutzende Berliner Streetrockbands. Tempo 30 bieten dazu im Vergleich fast schon Crossover-Sound. Mal schnelle rotzige Rocksongs und dann gibt es auch so Songs wie “Can’t Live Without Alcohol”, der in OXO86-iger Manier mit extrem tanzbarem Trompetensound daher kommt. Alles in Allem ein überzeugender Auftritt, auch wenn angesichts des nur mäßig gefüllten Zuschauerraumes die Stimmung nicht gerade überkochte.

Nummer drei des Abends war eine weitere Berliner Rockband. ZUGRIFF boten im Gegensatz zu Tempo 30 etwas eher punklastigeren Streetpunk. Der Sound kam ebenfalls ganz gut an und bot hier und da auch ein schönes Maß an Mitgröhlfaktor. Der Zuschauerraum war zwar immer nocht nicht gefüllt, dafür aber ziemlich Viele sehr gut abgefüllt. So dauerte der Abend dann noch ziemlich lange und es war auch ohne den eigentlichen Hauptact noch eine schöne Feier.

Bleibt nur och zu hoffen, dass Friedemann sich schnell erholt und der Gig auch bald nachgeholt wird. Solange verbleibe ich mit vielen Grüßen an alle Besucher des Abends, Andi und Alle, mit denen ich geredet habe. Bis demnächst in der Chemiefabrik!

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