“Iron Bones” Neffen&Nichten DEUTSCHROCKNACHT

Von wegen Frühling…letzten Samstag luden die „Iron Bones“ zur Neffen & Nichten DeutschRockNacht in die Alpblickhalle Epfendorf ein. Mit am Start waren „Störte Priester“ aus Bayern, „Frei.Wild“ aus Südtirol und „Heilige Dämonen“ -Onkelzcover aus der Region Karlsruhe.
Von wegen Frühling, schei…e Kalt war es draußen als PanzerPio550 uns PanzerMensch und „die steffi“ Samstag so gegen 16.00Uhr in Reutlingen abholte. Erst gab es noch ein paar Probleme mit der Karre, irgendwie wollte der Tankdeckel nicht mehr zu gehen. Wir waren fast gezwungen mit dem Zug zu fahren. Irgendwie hat es dann doch noch geklappt und wir konnten uns auf den Weg nach Epfendorf-Harthausen in die Alpblickhalle machen. Von uns aus waren es in etwa 65km, die wir dann auch nach einer knappen Stunde (mit Hilfe einer netten Frauenstimme „Sie haben ihr Ziel erreicht!“) heruntergerissen haben. Als wir dann so gegen 18.30Uhr an der Halle ankamen standen schon viele Autos auf dem Parkplatz. Aus einen Auto schallte uns Toxpack entgegen, aus dem anderen Frei.Wild. Am Einlass war die Hölle los.
Obwohl erst 19.00Uhr der Einlass geplant war, standen um 18.30Uhr schon locker 300 Deutschrocker vor dem Eingang. Als ob sie es geahnt hätten, stürmten die Hardcore Fans der Bands, vor an die Bühne. Der ein oder andere hat sich erstmal ein Blick von der Halle verschafft. Es ist wichtig zu wissen, wo das Klo ist. Wenn man später besoffen ist, weis man wo man sein Bier dann wieder hinschaffen kann^^. Den Raucherbereich wird man ja auch öfters an dem Abend besuchen. Im Raucherbereich hat man dann auch gleich bekannte Gesichter getroffen. Der Berühmte Small-Talk (Hallo wie geht’s… Gut! geht’s, wie immer irgendwie wa^^) durfte natürlich auch nicht fehlen. Schon ging auch gleich ein Gerücht herum, das Phillip (Sänger von Frei.Wild) oft auch „Fips“ genannt, krank sei und mit 39° Fieber im Hotel liegt. Als wir dann die Bestätigung der Frei.Wild-Crew bekamen, waren viele Besucher unsicher ob Frei.Wild überhaupt spielen werden.

Auf jeden Fall war gleich klar, das die „Iron Bones“ auch 2009 wieder fett am Start sind.
Ein, bis aufs kleinste Detail geplantes Konzert sollte dafür sorgen, das dies ein geiler Deutschrock Abend werden sollte. Es gab einen Schnapsstand an dem man sich für 2€ Hochprozentiges mit Red Bull oder Cola mischen lassen konnte. Gleich daneben stand ein Fress-Stand, an dem es Chicken McNuggets oder Pommes für schlappe 2€ gab.
Wie man es von den „Bones“ gewohnt ist, gab es wieder Wertmarken von 10€ oder 20€.
Die „Iron Bones“ haben 0,5 Liter Becher mit ihrem Logo bedrucken lassen und
für 4€ (2€ Pfand p. Becher) konnte man sich diese mit Weizen, Bier, Cola, Wasser füllen lassen. Für die Fahrer unter den Besuchern gab es Red Bull für 2€ die Dose.
Bei den Preisen viel es einem nicht schwer, auch mal ein Bier mehr zu trinken.

So gegen 19.30Uhr haben wir unseren Interviewraum aufgesucht, den wir freundlicher weise von den „Bones“ zu Verfügung gestellt bekommen haben, nebenbei füllte sich die Halle immer mehr. So gegen 19.45Uhr, als die Bayrische Band „Störte Priester“, mit einem Soundcheck zur Bühne lockten, waren dann doch schon die erwarteten knapp 750 Deutschrocker in der Halle.

Von 20-21.00 Uhr haben die „Bones“, einen Rock Knaller nach dem anderen durch den
CD Player, aus der gigantischen PA-Anlage gejagt. Soweit ich mich erinnern kann, waren das Songs von Bands wie, Broilers, Berliner Weisse, Kärbholz, Böhse Onkelz, J.B.O, In Extremo, Der W, Volbeat, Children of Bodom, Troopers, AC/DC, 110% und viele mehr…!

21.00 Uhr erklommen „Störte Priester“ die doch recht große Bühne. Die in Baden-Württemberg noch recht unbekannte Band hat einen sauberen Start hingelegt. Bei den Songs „Feuer, Schnaps, Benzin“, „Im Himmel nur Idioten“ oder „Deine kleine Schwester“ haben dann sogar schon die ersten paar Reihen mitgesungen, die man in der Halle gut hören konnte. Die Band selbst war mit ihrem Auftritt sehr zufrieden wie man in dem noch folgendem Interview sehen kann.

22.00 Uhr war dann Feierabend für die Bayern und die „Heiligen Dämonen“ aus Kahrlsruhe standen bereit um den anwesenden Besuchern zwei Stunden „Böhse Onkelz“ um die Ohren zu knallen. Zu dieser Zeit war die Halle mit mittlerweile knapp 1000 Besuchern gefüllt. Der Balkon rechts in der Halle diente den Bands als Bagstage, was sich als sehr gefährliches Unterfangen erwies, denn die Luftfeuchtigkeit in der Halle stieg mit jedem Pogo immer mehr…! Die Fliesen auf dem Balkon wurden immer glatter, sodass man regelrecht Schlittschuh fahren musste.

22.15 Uhr – Die Dämonen aus Karlsruhe stimmten einen Onkelzknaller nach dem anderen an und die Meute war am toben. Man kann sagen was man will, aber die Jungs haben das Publikum gerockt. Wir haben ja als Pressefuzzis die Möglichkeit direkt vor der Bühne zu stehen um für euch coole Fotos zu schießen. Was da vor der Bühne und in der Halle abging war richtiges Onkelzfeeling. Jeder Song, egal ob „Terpentin“, „Heilige Lieder“, „Ich bin in dir“, So sind Wir“, „Kneipenterroristen“, „Könige für einen Tag“ oder sogar mein persönlichen Onkelz Favorit „Negrophiel“, wurde von den Besuchern lauthals mitgesungen. Das Bier floss in Strömen und immer mehr kleine „Ficken“ 0,2l Schnapsfläschchen lagen auf dem Boden rum. Nach weiteren Onkelz Songs wie „Mexiko“, „Die Firma“, „Stunde des Siegers“ haben sie dann mit „Erinnerungen“ das Buch „Böhse Onkelz“ für diesen Abend geschlossen. Bei einem Song hat dann sogar der Sohn von Managerin Carmen die Rhythmus Gitarre in die Hand genommen.

0.00 Uhr – Jetzt war es zeit für die Jungs aus Südtirol „Frei.Wild“…!

Nach dem Auftritt der Dämonen und mit jedem weiteren Pogo hat die Luftfeuchtigkeit in der Halle dramatisch zugenommen und ein normales laufen auf dem Balkon war nicht mehr möglich. So habe ich kurzer Hand mit angepackt als Frei.Wild ihre Instrumente zur Bühne schleppten. Denn ein Ausrutscher von Jonas, Fips, Zegga oder Föhre auf den Spiegelglatten Treppenstufen hätte den ganzen Abend versauen können.

Sie haben die Bühne –wo sie schon sehnsüchtig von 1000 Deutschrockern erwartet wurden- pünktlich um 0.00 Uhr betreten. In der Zwischenzeit haben die „Störte Priester“ ihre Autogrammstunde beendet und begaben sich in unseren Interview Raum.

Trotz des Fiebers von Sänger „Fips“ gaben sie, wie man es bei „Frei.Wild“ gewohnt ist, alles für ihre Fans. Sie gaben wieder einen Mix ihre besten Songs zum Besten. Von „Sie hat dir nen Arschtritt gegeben“ über „Südtirol“ bis „Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben“ war alles dabei und zum Abschluss zwar nicht „Schwarz & Weiss“ auf der Bühne oder Stage Diving, dafür haben sie dann aber einen Song zum besten gegeben, den sie selten spielen und zwar „B.O.U.L.“. Ein Song, welcher ihre Erlebnisse mit den Böhsen Onkelz beschreibt. Nach 90min war dann auch Schicht im Schacht und die Besucher begaben sich friedlich auf ihre Heimreise.

Alle, die sich nach dem Konzert in Richtung Stuttgart oder Karlsruhe auf den Weg machten. Mussten erstmal durch eine Polizeikontrolle. Sofort wurden ein paar SMS los geschickt um vielleicht leichtsinnigen Autofahrern das Debakel zu ersparen.
Alles in allem war es wieder mal ein sehr gut Organisierter und erfolgreicher Deutschrock-Konzertabend der „Iron Bones“ Epfendorf.
Alle Bands und die Besucher hatten ihren Spaß und rockten, wie es an solch einem Abend eben sein soll.
Bis auf ein paar Beschwerden über den PA-Mischer, waren alle zufrieden. Auch die Security Firma „Bouncer“ berichtete uns, das bis auf einen kleinen Zwischenfall alles friedlich verlaufen ist.
Wir bedanken uns bei den „Iron Bones“ für die wieder sehr freundliche Aufnahme in ihrem Club.
Wir kommen immer gern wieder!
Ein Interview mit den „Iron Bones“ wird die nächsten Wochen folgen.
Beste Grüsse
PanzerMensch für Deutschrockt!
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