Feuerschwanz und Saltatio Mortis im Beatpol Dresden

Gepostet als Aktuelles,Fotos,Konzertberichte am Dienstag 30 März 2010 um 21:09

Am 26.3. war es mal wieder so weit und ich konnte des Hauptmanns geilen Haufen a.k.a. FEURSCHWANZ und die berühmt berüchtigten Spielleute von SALTATIO MORTIS mal wieder im Doppelpack bestaunen. Der Dresdner Beatpol ist für knapp 500 Leute ausgelegt und war an diesem Abend ordentlich gefüllt. Bei Bierpreise für 2€ je Flasche konnte die saufwillige Meute ebenfalls nicht meckern und so war alles bereit für ein mittelalterliches Spektakel.

Alle Fotos des Abends gibt es hier zu sehen.

Die Bands Furschwanz und Saltatio Mortis verbindet eine schon längere Freundschaft und so war es für mich auch eine positive Überraschung als ich erfuhr, dass sie an diesem Abend mal wieder zusammen auftreten. Der geile Haufen um Hauptmann hatte das Publikum von Anfang an im Bann. Mit “Metvernichter” wurde das erste und bei weitem nicht einzige Fass Met geöffnet. Da konnte auch eine kleine technische Panne bei Johannas Geige die Stimmung nicht ausbremsen. “Met & Miezen” war mal wieder das Highlight des Auftritts, bei dem ordentlich gepogt, geklatsch, sicherlich auch getrunken und ganz bestimmt ziemlich heftig gefeiert wurde. Obwohl die Temperaturen im unbelüfteten Club die gefühlten 60°C erreichte, machte niemand schlapp und “Verteidiger des wahren Mets” konnte das zweite große Highlight markieren. Nach 45 Minuten von Mittelalterrock, Comedy und Medhuldigung war nun erstmal eine kleine Verschnaufpause angesetzt bevor es so richtig kochen sollte an dem Abend.

Blaues Licht flutete die Halle, die ersten Töne des Intos erklangen und als dann die ersten Spielleute die Bühne betraten, gingen bereits die ersten Jubelstürme los. Als Opener erfüllte “Rastlos” seine Funktion und es deutete sich an, was hier noch stimmungsmäßig möglich ist. Alea war zu diesem Zeitpunkt noch in einem Mantel gekleidet, wobei jedem klar war, dass dies bei ihm kein Dauerzustand sein würde. Wenig später folgte “Vergessene Götter”, welcher defintiv das Potential hat sich als Livekracher zu etablieren – an diesem Abend hat er diese Wirkung definitiv erfüllt (wenn nicht sogar mehr). Schwerpunkte setzten die neuen Lieder und die des Vorgängeralbums “Aus der Asche”, wobei aber auch älteres Material gerne gespielt wird. “Tritt Ein” und “Salz der Erde” sind da klassiche Mitklatschnummern, die natürlich gebührend zelebriert wurden.

Die ein oder andere Märchenstunde von Lasterbalk erreichten natürlich auch an diesem Abend begeistert lauschende Ohren. Auch wenn dies eine offizielle “Rockshow” von Saltatio Mortis war, so bleibt es dennoch Entertainment mit eine gehörigen Portion Humor, was bei manch andren Bands oft zu kurz kommt. Es stand auch mal wieder eine Runde Stagediving auf dem Programm. Nachdem Alea sich eine Auffanggarantie beim Dresdner Publikum abgeholt hatte, ging es auch los mit “Falsche Freunde” und dem Sprung. Die Stimmung und auch die Temperatur waren wieder am kochen – Tendenz steigend. Da verhalfen zwar Balladen wie “Kaltes Herz” und “Aus Träumen gebaut” mit gehörigem Gänsehautfaktor zu etwas Abkühlung, aber diese wurde rasch wieder zu nichte gemacht. Wenn da ein “Spielmannsschwur” erklingt, gibt es natürlich kein Halten mehr: Klatschen, Pogo, Tanzen – alles bis zum abwinken!

Die Band verabschiedete sich für eine Pause von der Bühne während es Im Publikum noch weiterhin “Oohooooo”-Chöre hallte. Der Song wurde nach dem Intermezzo noch anstandsmäßig zu Ende gespielt.Es folgten jetzt auch etwas ältere Songs, wobei “Dunkler Engel” ganz besonders im Zusammenhang mit der Beleuchtung einfach nur fesselnd ist. Insgesamt gab es hier eigentlich wenig bis garnichts an dem Auftritt auszusetzen. Super Lichtshow, glasklarer Sound, astreine Stimmung und natürlich eine spielfreudige Band. Für den Abschluss sorgte auch hier wieder “Nichts bleibt mehr”. Diese Ballade animiert einfach nur zum Mitsingen und transportiert eine ganz besondere Stimmung, die irgendwo zwischen Gänsehaut und Zufriedenheit über die Auftritte des Abends mündete.

Nach knapp 2 Stunden 15 Minuten war der Auftritt und der Konzertabend dann vorbei. Die Bands gesellten sich noch noch einige Zeit zu den verbliebenen Fans an den Tresen und nutzten die Gelegenheit für einen kleinen Plausch und erfüllten natürlich Autogrammwünsche. Auch ich war mehr als zufrieden und bin beim nächsten Mal gerne wieder dabei.

Alle Fotos des Abends gibt es hier zu sehen.

Neben den vielen Fotos präsentieren wir euch auch 3 Videos des Abends – Viel Spaß damit!

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1 Kommentar »

  1. Pingback by DeutschRockt! » SALTATIO MORTIS im Interview! — 11. April 2010 @ 01:15

    [...] folgende Interview konnte ich vor dem Konzert im Dresdner Beatpol am 26.3.2010 führen. Im Gespräch waren Lasterbalk der Lästerlich (LB) sowie Samoel (SA). In knapp [...]

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